Heimatverein Unterhof

                                                                                                                                                                                                          

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2019

 

Martinsumzug 2019 im Unterhof

Tipp, tipp, tapp, die Straßen auf und ab ohne Mond und Sterne nur das Licht der kleinen Laternen. Tropf, tropf, tropf, der Regen auf den Kopf von vielen Kindern, die mit Mut und ihrer Laterne singen Martinslieder dennoch gerne! Man hätte meinen können bei dieser Wetterlage würde der Martinsumzug im Unterhof am Freitag, dem 8. November einfach ins Wasser fallen und irgendwo davon schwimmen bis zum nächsten Jahr. Weit gefehlt!

Warm und wasserdicht verpackt, die Kinder samt Laternen, wanderte der Umzug durch das Dorf. Voran stolz auf ihrem Martinsrösslein Hanni ritt stellvertretend für den Heiligen St. Martin, die Emma von Unterhof mit Goldhelm im roten Gewand!

Da wurde  noch die Geschichte vom Bauern Michel aus Michelshausen zu Beginn des Umzugs erzählt und selbst der Bürgermeister Herr Glasbrenner ließ es sich nicht nehmen selbst bei diesem Regen mit durch unser Dorf zu gehen. War auch die Besucherzahl nicht ganz so groß wie bei bester Wetterlage, die Stimmung war bestens und das gemeinsame Singen der Lieder an den Straßenecken klang so hell und klar durch die Nacht wie in jedem Jahr.

Unter dem Dach des Geräteschuppens dampften Honigglühwein und Kinderpunsch, die Kisten mit den Martinsbrezeln standen daneben schon bereit.

Es war gemütlich in der Runde und die Nacht auch ohne Mond und Sterne gab was sie den Menschen geben konnte. Gemeinsamkeit, Gespräche und Lieder, fröhliche Gesichter und die Sicherheit im nächsten Jahr kommt alles wieder.                                                                                                            

In diesem Sinne wünscht die Vorstandschaft des Heimatvereins Unterhof allen Menschen in der Gegend eine fröhliche Adventszeit. Wir freuen uns auf  ein Wiedersehen am 13. Dezember beim Weihnachtsmarkt im Dorf.

Für den Verein: G. Krewing-Rambausek

 

 

 

                                                                                           

                                                                                Dorffest im Unterhof!

Es entsteht wie ein Puzzle und am Ende ergibt es das vollständige Bild!                                             

Das Bild ist das Fest, das „Dorffest im Unterhof“. Dann, wenn die Kirche beginnt um 15:00 Uhr am Samstag und wenn die letzten , müden Besucher in den frühen, sommerlichen Morgenstunden des Sonntags den Dorfplatz verlassen.                                                                   

Alles zusammen mit dem Davor und Danach sind die kleinen, wichtigen Puzzleteile. Wenn das Zusammensetzen nicht gelingt, nicht jedes Teil an seinem Platz steckt in Verbindung mit den anderen, dann gelingt das Bild nicht. Manches Mal verschwindet ein Teil, passt nicht an den vorgesehenen Platz im Bild. Dann wird probiert, umgesetzt bis sich das Gefüge harmonisch verbindet.

Aus was bestehen diese Teile, die das Gesamtbild „Dorffest“ entstehen lassen? Da sind einmal die Bewohner und Freunde es Unterhof, die dieses Fest wollen! Da ist der Kopf des Vereins, der Vorstand mit seinem Ersten Vorsitzenden Wolfgang Laier und seiner Stellvertreterin Anette Frei. In diesem Gremium werden die Rahmenbedingungen festgelegt. Ein Puzzleteil an dem sich alle weiteren, bunt und Facetten reich anfügen. Wir finden die Kuchenbäckerinnen darin, die Männer und Frauen, die den Aufbau und das Aufräumen übernehmen.

Die Gruppe, die den Ökumenischen Gottesdienst gestaltet. Die Mädchen, die die Gäste bedienen. Eine Ecke im Bild ist die Kuchentheke mit ihrer Vielfalt und den netten Verkäufer/innen. Man hört regelrecht die Kasse scheppern wenn dieses  Teil sich gleich mit dem des  Ausschanks  verzahnt. Bestellungen, Botengänge, Genehmigungen, Vorgaben, ein Teil für sich im Ganzen. Da ist das Essenausgabezelt mit Pommes, Fischbrötchen und den grün beschürzten weiß behüteten Grilldamen und -herren. Das Schmücken der Tische am Morgen mit den Blumen von Wiese und Feld.

Dazwischen die Kinder, die im wuseligen Hin und Her für ein extra buntes Teilchen sorgen. Wir finden in dem ganzen Bild auch die Spülmaschine mit den Tellerwäscher/innen, die, die das Geschirr abräumen und frisch gespült zur Ausgabe bringen. Die Ecke mit dem Kinderschminktisch wo bunte Falter, lustige Tiger und Piraten auf den Gesichtern entstehen.

Teile, Teile und das Ganze.  Kasse, Ausschank, Nachschub, Speisen, Kaffee, Kuchen, Sekt und das Wetter nicht zu vergessen! Variabel wie das Bild, Sonne, Regenschauer und tropische Temperaturen. Flexibel und motiviert, kreativ und ausdauernd so wurden die Teile an diesem Samstag zusammengefügt. Die vielen Gäste genossen das Bild und die Helferinnen und Helfer das Zusammensein in allen Teilen.

Die Vorstandschaft des Heimatvereins bedankt sich auf diesem Wege ganz herzlich bei allen die dazu beigetragen haben, dass dieses Dorffest so gut  gelingen konnte. 

                                                                                   G. Krewing-Rambausek                                                                                                                                                

 

 

Einmal Unterhof über Metzgerschlag und zurück!    

Wandertag des Heimatvereins Unterhof am Sonntag, den 2. Juni

Für diese Strecke benötigte man keinen gültigen Fahrschein und keine Sitzplatzreservierung! Nur pure Freude am gemeinsam Wandern und ein wenig Abenteuerlust.

 Start und Ziel der Unterhof, dazwischen lag die Alte Wirtschaft „Zum Forsthaus“, der Weg hinauf durch den  Sallengrundwald zum Metzgerschlag. Bei frühsommerlicher Temperatur und morgendlichem Vogelkonzert keine anstrengende Angelegenheit für die gemischte Gruppe. Jungs voran und wer noch nicht in Topform war, ließ sich fahren oder tragen. Kein Problem, denn an Omas, Opas und Elternbegleitung fehlte es nicht. Gerade dort auf dem Wanderparkplatz beim Metzgerschlag konnten Kinder und Erwachsene das Prachtexemplar einer Blindschleiche genauer betrachten.

Das Tier war im schattigen Wald unterwegs und überquerte vor den Füßen der Wandergruppe den Weg. Berührungsängste gab es keine. Ob die Schleiche so ganz glücklich war, mag dahingestellt sein. In ihrer Starre ließ sie sich bewundern und  sicher in Kinderhänden wurde sie zum Wegesrand gebracht.

Zwischen Kornfeldern mit Mohnblumen und Heckenrosen am Rande ging es durch das offene Gelände hinunter in die Hohle nach Baiertal. Nicht, ohne den Blick in die Ferne schweifen zu lassen und den Steinsberg im Flimmern der heraufziehenden Mittagshitze über dem Kraichgau zu würdigen. Schnurstracks durch Baiertal, vorbei an der Etten-Leur-Halle über den Gauangelbach zum Ende der Straße.

Dort im Schatten der alten Bäume am Auwald stand schon das Getränkemobil! Wasser, Saft, Limo und ein kühles Bier schenkte Wolfgang Laier für jeden durstigen Wanderer aus. Pappelblüten wie Schnee segelten auf die rastende Gruppe. Erfrischt und mit dem Ziel vor Augen ging es weiter in Richtung Erlenbachhof, dann über die L 612. Im Schatten der Bäume am Leimbach entlang, vor Horrenberg wieder über die Straße und zurück durch den Kirchenrückwald heimischen Gefilden entgegen. Am Rande unseres Dorfes in der kühlen Gerätehalle von Rainer erwartete die ausdauernden Wanderer ein zünftiges Vesper. Feldblumensträuße, die Herta und Wolfgang am Morgen gepflückt hatten, schmückten die Tische.

Hier zeigte sich wieder, wie Gemeinschaft gelebt werden kann, trafen doch auch die daheim gebliebenen, nicht Wanderer zum gemeinsamen Vesper ein. Es war nicht nur ein Wandertag an diesem frühsommerlichen Sonntag, es war ein Treffen der Generationen, die miteinander ihre Zeit verbrachten.

 Wer unseren Verein kennenlernen möchte, kommt doch einfach mal vorbei zu unserem Dorffest am Samstag, den 20. Juli im alten Ortskern im Unterhof.

G. Krewing-Rambausek

 

 

 

Sie kamen in Scharen wie jedes Jahr

zum Eierlauf

am Ostermontag nach Unterhof!

Seit 27 Jahren werden die Eier für den Lauf exakt  in zwei Reihen zu mindestens je 70 Eiern ausgelegt.

Seit 27 Jahren werden die Eier am Karsamstag in den Haushalten im Dorf eingesammelt.

Seit 27 Jahren wird aus diesen rohen Eiern, wenn sie denn sicher und  ungebrochen im Strohkorb landen, ein schmackhaftes Rührei in der großen Pfanne zubereitet.             

Wieder wie seit 27 Jahren verfeinern Speck und Zwiebeln den Genuss! Das leckere Bauernbrot dazu liegt ganz in der Tradition. 

Doch die Zeiten ändern sich!

Wer damals noch als kleiner Knirps an der Hand von Oma, Opa, Tante oder Elternteil den Parcours meisterte, stand heuer selbst in dieser Pflicht. So werden Kinder zu Eltern und Eltern zu Großeltern und jeder erinnert sich an seinen ersten Eierlauf im Dorf.  

So war es auch in diesem Jahr und eine bunte Kinderschar angefeuert und unterstützt, meisterte mit Eifer und Elan die Kür samt Pflicht. Meist lag das braune oder weiße Ei dann sicher im Ziel-Korb. Regelmäßige Eierlaufbesucher/innen kennen auch die Wetterkapriolen, die in manchen Jahren zu Unregelmäßigkeiten beim Datum führten. Ganz ausgefallen ist bisher der Eierlauf jedoch noch nie! Bei Schneetreiben und Dauerregen wurde der Termin schon mal um eine Woche verschoben, was so ein frisches Renn-Ei aushalten kann und dann immer noch lecker schmeckt. 

Die Unterhöfer und ihre Gäste lassen sich nicht so leicht vom Wetter aus der Ruhe bringen. Seit 27 Jahren ist trotz manchem kalten Wind und eisigen Temperaturen, trotz tropischer Hitze und Aprilschauer der Eierlauf im Unterhof stets für Teilnehmer/innen und Besucher zum Ostermontag ein fröhliches Muss!

So schaut auch traditionsbewusst der Bürgermeister gern vorbei mit seiner Frau.                                   

Bei einem anderen, kann man nur spekulieren: Ist es nun Pflicht, Frust oder Bestimmung und pure Lebenslust? Der Hase kommt wie nach der Uhr gestellt mit einem Korb gefüllt mit Osterallerlei, mit grünem und rotem Ei, stets pünktlich hier im Dorf vorbei. Es ist sein letzter Auftrag in der Osterzeit und er wirkt nach der Saison dadurch wohl manchmal etwas schlapp. Doch Kinder, ihr könnt sicher sein nach seinem Besuch beim Eierlauf hängt er den Rest vom Jahr ganz faul beim Mümmeln frischer Kräuter ab, irgendwo auf einer Wiese.

G. Krewing-Rambausek

 

 

 Putzaktion der Gemeinde am Samstag, den 30. April 

Mit dabei war eine Gruppe von aktiven Mitgliedern des Heimatvereins Unterhof e. V. Gewählt hatten sie den Streckenbereich entlang der K4178 von der Abzweigung der L612 durch den Unterhof bis zu Abbiegung nach Oberhof, dann mit einbezogen den Ortsteil Oberhof, von dort entlang der alten Straße nach Meckesheim, zurück durch die Unterführung zum Waldparkplatz und den Radweg entlang nach Unterhof. Keine kurze Strecke, doch gut geplant und organisiert machbar. So war es dann auch. Bis zur Gulaschsuppe am Mittag im Schulhof in Horrenberg war die selbstgewählte Aufgabe bewältigt. Danke an dieser Stelle an die Gemeindeverwaltung für das Mittagessen.                                                                                                                                                                                      Die achtlos weggeworfenen Dinge unserer Mitmenschen aufzusammeln war, ist und bleibt keine Lieblingsbeschäftigung der Freiwilligen, die sich zu einer solchen Aufgabe bereit finden. Schon gar nicht an solch einem herrlichen Frühlingsmorgen. Also, hier schon einmal Hochachtung vor allen, die an dieser Aktion teilnahmen. Ließ doch der Sonnenschein den aufkommenden Unmut über den aufzusammelnden Müll etwas abschwächen. Bei Regen und Kälte anderer Leute Dreck auf zu sammeln ist noch weniger erquicklich!

Ziehen wir an dieser Stelle eine kleine Bilanz und analysieren wo was gefunden wurde! Entlang der Straßenränder lagen die typischen aus dem Autofenster „Rauswerf Sachen“, hier besonders Unmengen an Zigarettenkippen!, die soweit bekannt niemals verrotten!? Gleich danach die kleinen, flachen, die es rein prozentig, hochwertig in sich haben. Gefolgt von Bier -und Weinflaschen mit und ohne Pfand versehen. Sogar das Geld liegt dort am Straßenrand! Kann man das verstehen?? Wenn man noch tiefer eindringt in die Materie, stellt sich  die Frage: Floss all der Alkohol während einer Autofahrt und die Verpackung landete am Straßenrand? Ein Emblem war überwiegend zu lesen auf Tüten, Bechern und Besteck! Ein Wunder wäre es nicht dabei gewesen!  Ein interessanter Fund war auch die Anleitung zur Ausstellung eines Führungszeugnisses - es wurde dann wohl nicht gebraucht und sollte verrotten dort am Straßenrand.                                                                                               Einen krassen Unterschied gab es dann zum Fahrradweg nach Oberhof, der ein ganz anderes Müllsortiment anbot. Es scheint als ob die Menschen, die Natur genießen - zu Fuß, per Rad, zu Pferd - ihren Müll zu Hause lassen und nicht in der Landschaft verteilen.Hier fand das Putz-Team was der Wind verwehte vom Absper rband bis zur Abfalltüte!                                       Wenn wir nun aus dieser Aktion ein Fazit ziehen - wir wollen keine Altersklassifizierungen anbringen -  hat wohl jedes Alter seinen Müll, den er am klügsten daheim entsorgen sollte. Es macht zwar Spaß und dient dem Gemeinschaftssinn wenn wir solche Aktionen unterstützen, doch käme uns Erfreulicheres in den Sinn als den Abfall gleichgültiger Mitmenschen zu entsorgen. Danke noch einmal an alle kleinen und großen Putzhilfen, die ihren Samstagmorgen am Straßenrand verbrachten.

G. Krewing-Rambausek

 

 

 

Eine gut besuchte Mitgliederversammlung

am 15. März 2019

im Clubhaus Horrenberg

 

 

 

Winterwanderung nach Balzfeld

Am Samstag, 19. Januar 2019 fanden sich zahlreiche wanderfreudige Mitglieder des Heimatvereins Unterhof im alten Ortskern ein um sich auf den Weg nach Balzfeld zu machen.

Alle Altersgruppen waren vertreten - von U 5 bis Ü 75.

Sonniges Winterwetter, eisige Naturimpressionen, herrliche Ausblicke, friedlich äsende Rehe und natürlich eine Stärkung von Wolfgang - das alles wurde den Wanderern unterwegs geboten.

Am Ziel - im "Gasthaus Adler" in Balzfeld - warteten schon weitere Unterhöfer um den Tag bei einem guten Essen und netten Gesprächen ausklingen zu lassen.

 

 

2018

 

Weihnachtsmarkt im Unterhof zum 16. Male im alten Ortskern am 14. Dezember

Besucher, Aussteller und Veranstalter waren zufrieden an diesem Abend im Dorf, mehr als zufrieden kann man ohne zu übertreiben sagen. Nicht nur weil die Budenbesitzer all ihre üppig  bunte Vielfältigkeit verkaufen konnten. Nicht weil die  leckeren Speisen wie Flammkuchen, Wildsuppe und andere Köstlichkeiten schnell zur Neige gingen.  Nicht weil wir vom Heimatverein 430 l Glühwein, 100 l Kinderpunsch und aus 100 Eiern süße Waffeln ausgegeben haben. Nicht nur weil die Scheckübergabe an die Jugendfeuerwehr im Beisein von Bürgermeister Glasbrenner eine gute Sache war. Nein, dies allein waren nicht die Gründe für den Erfolg dieses kleinen Marktes in der Adventszeit im Unterhof.

Es war die Stimmung, das ideale Wetter, trocken und kalt, die fröhlichen Menschen, die Lust gemeinsam Zeit miteinander zu verbringen, vor und hinter den Buden. Es waren da so viele lachende Gesichter und bei manchem tat der Glühwein noch das Nötige dazu um keine frostige Stimmung aufkommen zu lassen.

Es war einfach nur gut was man da an 28 Ständen zu sehen, zu essen und zu kaufen bekam: vom Tannenbaum aus Holz über den Pinguin aus Wolle, der perfekt zu den Minustemperaturen passte. Seife, Honig, Quittenwein, Crêpes, Lachsbaguette, Kuschelfell, Deckchen, Mützchen, Plätzchen, Schätzchen, heißen Eierlikör und noch viel mehr, das alles gab der Markt her.

 Es ist ganz selbstverständlich für viele Menschen in der Gemeinde, aus der Region, der Weihnachtsmarkt im Unterhof ist am 2. Freitag im Dezember die Option zum Shoppen und zum Amüsieren.

So lieben wir den Weihnachtsmarkt in unserem Dorf!

Was wir nicht lieben und auf wen wir keinen Bock haben sind Menschen, die diese Gemeinschaft durch ihre pure Unlust und Langeweile stören. Personen, die bei uns im Dorf Gemeinwohl mutwillig beschädigen und zerstören. Seien es umgekippte Streusalzbehälter, Lampen an Absperrgittern oder die Hundkotbeutelbox auf dem Weg zum Waldspielplatz. Auf solche Weihnachtmarktbesucher verzichten wir gerne und bieten ihnen dennoch an ihre überschüssige Energie beim Auf-und Abbau zum Markt zu entlasten. „Starke Männer“ können wir da immer gebrauchen!                                                                              Allen, der Vorstandschaft, den Mitgliedern, den freiwilligen HelferInnen, den Standbetreibern und dem Himmel sei gedankt für das Gelingen dieses Abends in seiner ganzen Fülle an Fröhlichkeit und Gemeinschaft.                                                                                               

Wir, der Vorstand des Heimatvereins mit seinem Ersten Vorsitzenden Wolfgang Laier wünschen ein entspanntes Weihnachtsfest und einen guten Start in das kommende Jahr.

G. Krewing-Rambausek

 

 

 9. 11. 2018 - Martinsumzug im Unterhof

Es muss nicht immer Ross und Reiter sein!

Chester, unser altes Martinspferd, ist in die Jahre gekommen und der Weg durch das Dorf und den Wald wurde ihm zu beschwerlich.

Den Heiligen St. Martin während des Umzuges sicher auf seinem Rücken zu tragen, wurde ihm zu viel in seinen alten Tagen.  Zur Tradition im Unterhof beim jährlichen Martinsumzug des Heimatvereins gehören nun mal ein Pferd und ein St. Martin im roten Mantel und Goldhelm, die die Kinder beim Gesang der Martinslieder gemeinsam begleiten.                                                                                                                                  

Ganz ohne Frauenquote und Erlass begleiteten beim diesjährigen Umzug die Martinsstute Hanni und ihre Reiterin, St. Martini gehüllt in roten Samt und Goldhelm die Kinder beim Umzug. 

Sonst war beinahe alles wie bisher! Der Honigglühwein war gekocht, die Weinträger hatten ihn pünktlich abgeholt. Der Kinderpunsch und die Martinsbrezeln standen bereit um all die Kinder und Erwachsenen nach dem Umzug damit zu erfreuen.  Es ist schon immer sehr viel los beim Umzug in unserem Dorf, bei jeder Wetterlage finden sich kleine und große Besucher in hoher Anzahl ein.           

                                                                                                                                                                                                   

Mag es die Atmosphäre sein, die entsteht im Glanz der kleinen, bunten Laternenlichter, die gemütlich durch die Nacht schaukeln? Das Rascheln des Laubes im Wald, die Martinsbrezeln dick und rund? Das gemeinsame Singen der Martinslieder?  Der süße Punsch und Wein? Oder ist es das Zusammensein an diesem Ort der Gemeinsamkeit, in Erinnerung an Teilen, an Geben und Annehmen, an Fremde, Freunde und Familie? Diese Frage mag sich jeder einmal  persönlich stellen und seine eigene Antwort darauf finden.                                                                         

Wir, die fleißigen Initiatoren, Helfer und Organisierer des Heimatvereins  kennen die Antwort längst! Und gerade deshalb gibt es diesen   Martinsumzug Jahr für Jahr im Unterhof!                                                                                                                                                                

In diesem Jahr kamen ganz besonders viele Besucher und genossen gemeinsam diese Tradition in ihrem ganz besonderen  Rahmen. Der Martinsumzug ist nur ein wichtiger Termin im Jahr des Heimatvereins, das nächste Ereignis steht schon in der Warteschlange und dessen Vorbereitungen laufen auf vollen Touren. Insider wissen längst Bescheid!

Am Freitag, den 14. Dezember lädt unser Weihnachtsmarkt ein zum Verweilen im Dorf bei weihnachtlichem Allerlei!                                    

Schaut doch mal vorbei!

Herzliche Grüße vom Heimatverein Unterhof e. V.

G. Krewing-Rambausek

 Fotos: Heimatverein Unterhof

 

 

 

 Deutschland Tour im Unterhof

Das Finale der Deutschland Tour 2018 verlief am Sonntag, 26. August von Lorsch nach Stuttgart.

Mit 207,5 Kilometern Länge war die Schlussetappe die längste der insgesamt 4 Etappen. Auf dem Weg  zum Ziel in Stuttgart führte die Strecke auch durch den Unterhof. Der Heimatverein nahm die Gelegenheit wahr, die Radprofis zu grüßen.

 Kreative Mitglieder hatten ein entsprechendes Plakat geschrieben und ein Strohballenfahrrad gebaut.

Am Ortseingang  und auf der Ortsdurchfahrt standen zahlreiche Zuschauer um die Radfahrer anzufeuern.

Fotos: Heimatverein

 

 

 

 

Abenteuer Wald!

Unter diesem Thema meldeten sich 12 Kinder aus der Region zum Ferienspaß mit dem Heimatverein Unterhof e. V. an.

Dass es dann nur 11 zum verabredeten Treffpunkt am Waldspielplatz am Rande des Kirchenrückwaldes schafften, tat dem ganzen Unternehmen keinen Abbruch. Denn! Pauline und ihr großer Bruder Alexander waren mit von der Partie. Gehörte doch ihre Mutter mit zu dem Betreuungsteam, dass die Kinderschar im Schatten der Lindenbäume am Spielplatz herzlichst begrüßte.

 Wolfgang, Knut, Monika, Nicole, Anette und ich bildeten das flexible, ausdauernde und hitzebeständige (35°) Begleitteam durch den Wald am Nachmittag des 2. August.                                                                                                                        Kappe, Rucksäckchen und Zeckenschutz, Wasserflasche für den Durst, Namenschilder auf die Brust - so konnte es losgehen. Doch erst mussten die netten Mütter sanft nach Hause geschickt werden nachdem alle Formalitäten erledigt waren. Und dann ging es so richtig los ins Abenteuer Wald und allem was darin verborgen war. Die Reise begann und schon starteten die Kinder mit Vogelnamen zu ihrem Flug in das Land, in dem sie den kommenden Winter verbringen wollten, sollten!? Da flogen Rotkehlchen nach Afrika, ob das wohl das rechte Ziel für diese Vögel war? Die meisten Kinder wussten gut Bescheid und der Storch unter ihnen nahm den Ring, der zu ihm passte und flog davon nach Afrika. Der Specht, der Spatz und viele andere, die blieben da.

Im kühleren Wald bei 30° wollten wir wissen wer wohl in diesem Nistkasten mit seiner Familie gelebt hatte im Frühling. Wolfgang mit Leiter, Zange und Gerät, holte zwei Kästen vom Baum und schon war zu sehen, dass der eine Kasten ganz zugeklebt war, mit Lehm! Drin wohnte übers Jahr der Kleiber, was nicht schwer zu erraten war. Im anderen Kasten hatte Familie  Kohlmeise mit ihren Kindern den Frühling verbracht. Nun hatten Nachmieter die Wohnungen bezogen. Nachtfalter und Fledermäuse hatten es sich bequem gemacht.                                                                                                                                                                          

Es gab viel zu lachen und zu diskutieren auf dem Weg zum kleinen Steinbruch wo das Picknick auf die Gruppe wartete. In den Becherlupen, die die Kinder mit auf den Weg bekommen hatten, landeten Schnecken, Käfer, Spinnen und die frischen grünen Früchte der Eichen, auch ein Weberknecht für kurze Zeit.

Es lockten Pflanzen, die besonders aussahen und gemeinsam stellte man fest, dass die orange Früchte des Aronstabes und die dicke, blaue Beere der Einbeere nicht zum Essen geeignet waren und trotz ihrer Giftigkeit in unseren Wald gehören. Die Pferdeäpfel auf dem Weg waren auch nicht uninteressant, waren sie doch gerade frisch von einem Pferd gefallen.       

                                                                                                                                                                                             Die Truppe harmonierte gut, ihr Wissensdurst und Forschergeist war groß und ungetrübt. Die Spuren in der Lehmpfütze wurden klar erkannt, da war eine dicke S…durch den Wald gerannt! Im Falternetz landete - nach ein paar Fehlversuchen - zum allgemeinen Vergnügen ein kleiner blauer Schmetterling, der, nachdem seine Bestimmung sicher war - es war ein Faulbaumbläuling -, sich schon wieder in der Freiheit sah.

Zwei Kaisermäntel groß und prächtig waren der Hit zum aufgetischten Gelage im kleinen Steinbruch.

Dort im Reich des Königs der Vögel (Zaunkönig) ließen Kinder und Assistenten sich das liebevoll zubereitete Picknick schmecken.

Nach der Schlossbesichtigung und der entsprechenden Geschichte dazu gab man sich zum Empfang beim schwarzen Dachs!

Ein Spiel, das es ganz sicher in sich hat. Ein Glück dass jede Gruppe einen Assistenten/in bei sich hatte, obwohl die schlauen Kinder des Rätsels Lösung auch ohne Hilfe der Erwachsenen geschafft hätten. Gespannt und voller Konzentration waren sie dabei: Wo war der Fuchs oder waren es drei und das Eichhörnchen wer weiß das schon? War da nicht auch noch ein kleiner Spatz an irgendeinem Platz. Schon waren die 4 Stunden fast ratz fatz um und plaudernd, lachend, tausend Fragen fragend ging es zurück zum Spielplatz, wo schon die Eltern warteten. Doch wie es bei jedem tollen Stück auf jeder Bühne ist wenn Schauspieler und Besucher glücklich waren, ließ auch hier die Zugabe nicht auf sich warten.

Der schwarze Dachs er lud zum Abschiedsempfang noch einmal ein und ohne Verdruss standen die Eltern wartend bis zum Schluss.

Danke an alle Kinder, an Wolfgang, Knut und Monika, an Nicole und Anette für das Gelingen dieses Nachmittags im Kirchenrückwald.

G. Krewing-Rambausek

 

 

 

Ausflug nach Mainz

am 10. Juni trafen sich wieder 42 Mitglieder des Heimatvereins zum diesjährigen Tagesausflug. Es ging auf die Autobahn Richtung Mainz. Zum traditionellen gemeinsamen Frühstück wurde der Rastplatz Wonnegau angesteuert.

 Gestärkt ging es weiter zum ersten Ziel des Tages dem ZDF Fernsehgarten, wo die Gruppe ein abwechslungsreiches Programm mit verschiedenen Sängern und Spielen erwartete.

Anschließend wurde das zweite Ziel des Ausflugs angesteuert: die Altstadt von Mainz. Eine Stadtrundfahrt mit Führung brachte den Unterhöfern die Sehenswürdigkeiten der Stadt nahe.

Für den Rest des Nachmittags, den jeder individuell für sich gestalten konnte, boten sich vielfältige Möglichkeiten.

Fotos: Anette und Wolfgang

 

 

 

Ostermontag: Eierlauf im Unterhof!

Kein Ei gleicht dem anderen, nicht in der Farbe, der Form, der Konsistenz oder der Größe! Kein Ostermontag gleicht dem anderen, nicht in welchen Monat er fällt, ob die Sonne scheint, der Himmel bewölkt ist, ob es regnet oder durch Blitz und Donner ein Regenbogen am Himmel erscheint. So wie die Eier und der Tag sich wandeln schon seit 26 Jahren, haben sich die kleinen und großen Besucher des Unterhöfer Eierlaufs auf die jeweilige Wetterlage seit je her entsprechend eingestellt. Mal kurze Hosen, Shirt und Rock mit Sonnenhut und Sandalen, mal warme Jacken, Schal und Mütze und Winterstiefel. Ausgefallen ist der Eierlauf noch nie, verlegt um zwei, drei Tage, diese Möglichkeit ergab sich schon.  Eine geschlossene Schneedecke, Eisglätte, dauerhafter Starkregen oder orkanartige Windböen könnten das Osterspektakel im Unterhof verhindern. Sonst gäbe es dafür keine Gründe.                                                                                                                                                                                   An diesem Ostermontag war alles perfekt! Eier jeglicher Farbe, Größe und Form gesammelt am Samstag vom bewährten Sammlerteam, waren in großer Anzahl vorhanden.

Ausgelegt in zwei Reihen ganz exakt von Knut, der diese Kunst schon beim Patentamt anmelden könnte. Das Wetter, Sonnenstrahlen, mild und freundlich, erhaben über jegliche Kritik. Dann die Teilnehmer des Laufes, ohne Frage waren die besten Läufer/innen aus den umliegenden Dörfern am Start.

Gestützt von sicherer Hand, mal Mama, Papa, Großmama, mal große Läufer, kleine Flitzer, verwegene Raser und auf Sicherheit bedachte Routiniers.

Das Publikum, ausgewogen, gut sortiert, nicht durch Altersgrenzen reglementiert.

Es strömte zahlreich zur Arena und beklatsche eifrig all die Starter/innen und half damit, dass der Sieg der Mannschaften gelinge.

 Das große Siegerfoto auf der Treppe ist auch seit Jahren Tradition und zur Belohnung kam schon wer um die Ecke? Der Hase selbst, dem zu Ehren Jahr für Jahr diese ganze Show doch wohl  veranstaltet wird.

Gut gelaunt kam er daher gehoppelt, nicht mehr ganz frisch, etwas zerzaust so im Gesicht. Wie auch immer schon all die Jahre ist dies hier im Dorf zum Eierlauf sein letzter Einsatz am Ende jeder Ostertage. Bevor er sich ins grüne Feld zum Ausruhen in sein Nest zurückzieht, bringt er hier der Kinderschar einen Korb voll bunter Ostereier zum Abschluss dieser Feier. Im Hintergrund, gleich um die Ecke brutzelt in einer großen Pfanne schon der Speck, und mit den Eiern, die das Rennen heil und sicher überstanden haben und sich nun verquirlt mit ihm  vereinen, duftet das ganz lecker und es schmeckt. Wozu das Ganze könnte man sich fragen.

Ein wenig Arbeit ist es schon, für die, die immer dafür Sorge tragen, dass es gelingen möge, dieses kleine Fest. Gemeinsam ein paar Stunden haben, mal nach den Sorgen fragen, gemeinsam lachen, sich vergnügen und die neueste Nachricht kriegen. Geselligkeit ist hier gefragt und Tradition, die verbindet Jahr für Jahr.  Wer ihn noch nicht erlebt hat den Eierlauf am Ostermontag im Unterhof, dem kann ich nur empfehlen sich das Datum im Kalender schon vor zu merken fürs nächste Jahr, dick und rot! Eierlauf um 15:00 Uhr ist angesagt. Verschweigen will ich eines nicht was ich bemerkte als ich ging vom Fest durch einen kühlen Raum. Da hing des Hasen Kleid am Haken, säuberlich und fein. Mir gibt das Rätsel auf, wie kann das sein? Ich wusste bisher nicht dass Osterhasen Tarnung tragen.

G. Krewing-Rambausek

 

 

 

 

Jahreshauptversammlung des Heimatvereins Unterhof e. V. am 16. März 2018 im „Clubhaus“ in Horrenberg!

42 Mitglieder kamen um sich über das Vereinsleben zu informieren und bei den Neuwahlen, die turnusmäßig alle 2 Jahre anstehen, eine neue Vorstandschaft zu wählen. Sie wurden informiert durch Wolfgang Laier, den ersten Vorsitzenden des Vereins, über Geschehenes und über kommende Aktivitäten im Laufe des Jahres. Schon mit dem jährlich wieder kehrenden Eierlauf am Ostermontag startet der Verein in sein vielfältiges Jahresprogramm.

Die Tagesordnungspunkte der Jahreshauptversammlung wurden abgehandelt. Danach konnte Felix Fuchs den Kassier und die gesamte Vorstandschaft durch die Mitglieder entlasten lassen. Das war der Vorstand, der den Verein sicher und erfolgreich durch die letzten zwei Jahre brachte. An diesem Abend waren Neuwahlen angesagt so wie es die Satzung vorschreibt. Diese Neuwahlen bargen ein ganz besonderes Ereignis, das zeigte wie so ein beständiges Vereinsleben im Wandel begriffen ist ohne seine Kontinuität zu verlieren. Wolfgang Laier informierte die Anwesenden, dass Knut Schmitt, der Kassier des Vereins von der ersten Stunde der Gründung an, sich von diesem Amt zurück ziehen möchte. 28 Jahre hatte Knut diese Aufgabe uneingeschränkt zuverlässig ausgeübt. Kein Job für ein paar Stunden, die Sicherheit der Finanzen des Vereins lagen in seiner Verantwortung. Nicht eine Kassenprüfung all die Jahre hatte je eine Beanstandung an seiner Arbeit anbringen können. Für die Vorstandschaft gleich bleibende Sicherheit in allen Finanzbelangen. Dass nun Knut Schmitt sich so einfach aus der Vorstandsarbeit verabschieden würde stand nicht zur Diskussion! Wolfgang Laier informierte die Mitglieder über den Tausch der Generationen bei diesen Neuwahlen und schlug Nicole Pellen als zukünftige Kassiererin vor. Nicole ist seit Jahren eine der Beisitzerinnen im Vorstand und die Tochter von Knut Schmitt! Lange Jahre über die Schultern des Papas geschaut, ihn unterstützt und gut vorbereitet. Mit dieser Voraussetzung konnten die Wahlen an diesem Abend beginnen. Ekkehard Feßenbecker übernahm die Wahlleitung und zügig wurden die einzelnen Personen in ihren Positionen bestätigt. So war Wolfgang Laier, der alte und neue Erste Vorsitzender, Anette Frei wie bisher seine Stellvertreterin. Nicole Pellen wurde zum ersten Male als Kassiererin gewählt. Ich darf auch weiterhin die Protokolle und Geschichten schreiben und die Beisitzer Wilhelm Fuchs, Karl Grimm, Andreas Sommer konnten Knut Schmitt in ihren Viererbund aufnehmen.

Auch das Kassenprüferteam mit Karen Bolesta und Wilfried Ihle blieb mit im Bunde. Nicht zu wählen doch stets für die Aktualitäten im Netz zuständig und verbindlich gehört Monika Herr, die unsere Homepage betreut, mit zum Team. So gut aufgestellt kann das neue Vereinsjahr gelingen. Eine Jahreshauptversammlung beim Heimatverein ist eine gemütliche, lustige und diskussionsreiche Veranstaltung, in der jeder seine Anliegen vorbringen und sich sicher sein kann, dass sie auch berücksichtigt werden. Wie immer gab Wolfgang Laier zum Abschluss drei lustige Geschichten zum  Besten, die vorher weiblich wohl zensiert waren! Mit dem 10 € Essensgutschein ließen es sich die Mitglieder schmecken und verbrachten einen guten Abend in der Gemeinschaft im Clubhaus.

Ich lade sie alle herzlich ein zum Eierlauf am Ostermontag im alten Ortskern im Unterhof.

Wir freuen uns auf Sie!

G. Krewing-Rambausek

 

 

 

Ausflug zum Weihnachts- und Neujahrsmarkt in Speyer am 6. Januar

 

Fotos: R. Kneisel